Pharmacie Kennedy Mulhouse

Anämie bei Nierenerkrankung: Warum auch Eisenmangel prüfen?

Eine Anämie bei Nierenerkrankung kann mehrere Ursachen haben. Die Untersuchung unterscheidet Mangel und verminderte Bildung roter Blutkörperchen.

Redaktionelle Illustration eines Gesundheitsgesprächs; sie zeigt keine tatsächlichen Räume der Apotheke.
Redaktionelle Illustration — Kennedy Apotheke Mulhouse

Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.

Eine chronische Nierenerkrankung kann mit einer Anämie einhergehen. Der Befund sollte ärztlich erklärt werden: Er nennt allein noch nicht die zu behandelnde Ursache.

Die Nieren bilden normalerweise Erythropoetin, kurz EPO. Dieses Hormon regt die Bildung roter Blutkörperchen an. Erkrankte Nieren können davon zu wenig bilden.

Auch ein Mangel an Eisen, Vitamin B12 oder Folat kann zur Anämie beitragen. Vor der Wahl einer Behandlung prüft die Ärztin oder der Arzt insbesondere einen Eisenmangel.

Die Behandlung richtet sich nach Ursache und persönlicher Situation. Bei einem Mangel kann ein gezielter Ausgleich nötig sein; manchmal wird hergestelltes EPO verordnet.

Eisen und EPO haben verschiedene Aufgaben: Eisen gleicht einen Mangel aus, EPO regt die Blutbildung an. Beginnen oder ändern Sie keine Behandlung eigenständig.

Bringen Sie datierte Laborbefunde und Ihre Medikamentenliste zum Termin mit. Fragen Sie nach der vermuteten Ursache, den geplanten Kontrollen und der Besprechung der Ergebnisse.

Quellen

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