Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Wurden Sie früher wegen Morbus Basedow behandelt und sind schwanger oder planen eine Schwangerschaft? Informieren Sie Ihr Betreuungsteam über diese Vorgeschichte, auch wenn die Behandlung beendet ist.
Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Antikörper gegen den TSH-Rezeptor können nach Absetzen von Schilddrüsenblockern oder nach einer Schilddrüsenoperation bestehen bleiben.
Während der Schwangerschaft können diese Antikörper die Plazenta passieren und beim Fötus eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen. Ihre Anwesenheit und Folgen lassen sich nicht allein aus Ihrem Befinden ableiten.
Deshalb wird eine Schwangerschaft nach Morbus Basedow besonders überwacht. Tritt Morbus Basedow während der Schwangerschaft auf, sind laut Ameli eine fachärztliche Betreuung und engmaschige Kontrollen von Mutter und Kind nötig.
Bringen Sie vorhandene Berichte über Behandlung, Operation oder Untersuchungen mit. Fragen Sie, welche Untersuchungen und Termine zu Ihrer Vorgeschichte passen und wer die Betreuung mit der Geburtshilfe koordiniert.
Bei Verschlechterung oder Komplikationen der Schilddrüsenüberfunktion, insbesondere Verwirrtheit, Halsentzündung, Fieber oder Herzklopfen, empfiehlt Ameli eine dringende ärztliche Untersuchung. Außerhalb dieser Situationen planen Sie die vereinbarten Kontrollen mit Ihrem Team.
Quellen
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