Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Cannabis kann kurzfristig geistige Funktionen beeinträchtigen, darunter das Gedächtnis. Die französische Assurance Maladie beschreibt bei Jugendlichen einen Zusammenhang mit schlechteren Schulergebnissen. Die Risiken gehen über die Atemwegswirkungen des Rauchs hinaus.
Die Wirkungen hängen von Häufigkeit, Dauer, Menge, Umständen und Gesundheitszustand ab. THC ist für die psychoaktiven Wirkungen verantwortlich; seine Konzentration unterscheidet sich je nach Zubereitung.
Junge Menschen, deren körperliche und psychische Entwicklung noch andauert, reagieren empfindlicher. Regelmäßiger Konsum kann wichtige Lebensphasen wie die Ausbildung beeinträchtigen. Eine einzelne schulische Schwierigkeit beweist jedoch keine Verursachung durch Cannabis.
Auch mit bestimmten psychischen Störungen besteht ein Zusammenhang, besonders bei frühem Einstieg oder intensivem Konsum. Längerer Konsum kann abhängig machen. Sich im Moment entspannt zu fühlen beschreibt nicht sämtliche Risiken.
Beschreiben Sie im Gespräch Veränderungen von Konzentration, Gedächtnis, Schlaf oder Alltag sowie den Konsum. Ziel ist, die Situation zu verstehen. Diese Beobachtungen sind keine Selbstdiagnose.
Beratungen für junge Konsumenten bieten kostenlose, vertrauliche Gespräche, allein oder begleitet. Auch Angehörige können Hilfe suchen. Ein Arzt oder Apotheker kann zu diesem Angebot vermitteln, bevor die Schwierigkeiten zunehmen.
Quellen
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