Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Wird das Sehen nach einer Kataraktoperation erneut unscharf, ist eine augenärztliche Untersuchung nötig. Eine Kapseltrübung kann dahinterstecken, doch das Symptom allein bestätigt keinen Nachstar.
Bei der ursprünglichen Operation wird die trübe natürliche Linse durch ein Implantat ersetzt. Ihre Hülle, die Kapsel, bleibt als Halt für das Implantat erhalten. Der hintere Teil dieser Kapsel kann sich später eintrüben.
Beeinträchtigt diese Trübung das Sehen, kann eine Kapsulotomie meist mit Nd:YAG-Laser angeboten werden. Dabei wird die trübe Kapsel geöffnet und die Sehachse freigelegt; die natürliche Linse wird nicht erneut entfernt.
Auch die Laserbehandlung hat zu besprechende Risiken, darunter die von den Hospices Civils de Lyon beschriebene seltene Netzhautablösung. Der erwartete Nutzen hängt vom Zustand des Auges ab; lassen Sie den Befund vor der Entscheidung erklären.
Ein rotes Auge mit plötzlicher Sehminderung oder starken Schmerzen erfordert noch am selben Tag augenärztliche Hilfe oder eine Notfalluntersuchung. Warten Sie damit nicht auf einen Lasertermin und schreiben Sie die Zeichen nicht selbst der Kapsel zu.
Nennen Sie beim Kontakt mit der Praxis das Operationsdatum und den Beginn der Beschwerden. Wird eine Kapseltrübung bestätigt, fragen Sie nach dem Grund für die Laserbehandlung, den Verhaltenshinweisen und den Kontrollen nach dem Eingriff.
Quellen
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