Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Zytomegalieviren, kurz CMV, können bei direktem Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Speichel und Urin übertragen werden. Kinder unter drei Jahren können das Virus ohne Krankheitssymptome tragen. Auf einen Schnupfen zu warten erfasst daher nicht jeden riskanten Kontakt.
Essen Sie in der Schwangerschaft die Mahlzeit eines Kleinkinds nicht auf und nehmen Sie seinen Löffel oder Schnuller nicht in den Mund. So vermeiden Sie Speichelkontakt, auch wenn der Gegenstand sauber aussieht.
Vermeiden Sie Küsse auf Mund oder Augen des Kleinkinds und teilen Sie weder Zahnbürste noch Handtuch oder Waschlappen. Die Vorsichtsmaßnahmen betreffen Körperflüssigkeiten; gemeinsame Zeit mit dem Kind bleibt möglich.
Waschen Sie nach dem Wickeln oder Urinkontakt sowie nach dem Naseputzen eines Kindes oder Speichelkontakt die Hände mit Wasser und Seife. Reinigen Sie regelmäßig Gegenstände und Flächen, die verunreinigt sein könnten.
Ameli empfiehlt diese Vorsichtsmaßnahmen für Schwangere und ihre Partner bei familiärem oder beruflichem Kontakt mit Kleinkindern. Auch der andere Elternteil ist betroffen, da das Virus durch Speichel und Sexualkontakt übertragen werden kann.
Eine Infektion kann unbemerkt bleiben und das Baby betreffen, unter anderem sein Gehör. Besprechen Sie solche Kontakte mit dem Arzt oder der Hebamme der Schwangerschaftsbetreuung: Alltagsmaßnahmen ergänzen die medizinische Betreuung und stellen selbst keine Infektion fest.
Quellen
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