Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Diabetes kann die Nerven und Arterien der unteren Gliedmaßen betreffen. Bei vermindertem Gefühl kann eine Fußverletzung unbemerkt bleiben. Für die Kontrolle der Füße reicht es daher nicht aus, auf Schmerzen zu warten.
Prüfen Sie Ihre Füße täglich: Haut, Nägel, Fußsohlen und Zehenzwischenräume. Bei schwer einsehbaren Stellen können ein Spiegel oder die Hilfe einer nahestehenden Person nützlich sein. Achten Sie auf Wunden, Blasen, Rötungen oder Hautveränderungen.
Bereiten Sie Beobachtungen für den Arzt vor: Verletzungen, Hornhaut, Nagelveränderungen oder Veränderungen der Fußform. Bei der fachlichen Untersuchung werden Gefühl, Durchblutung, Auffälligkeiten und die Passform der Schuhe geprüft.
Ameli empfiehlt, schon bei der kleinsten Verletzung oder jeder ungewöhnlichen Beobachtung rasch den Arzt aufzusuchen. Warten Sie mit der Untersuchung nicht bis zum nächsten Präventionsgespräch.
Bei Gefühls- oder Durchblutungsstörungen vermeiden Sie scharfe oder spitze Instrumente, reizende Mittel gegen Hühneraugen, Barfußgehen und direkte Wärmequellen. Prüfen Sie auch das Schuhinnere auf mögliche Verletzungsquellen.
Die tägliche Kontrolle ergänzt die jährliche ärztliche Fußuntersuchung. Fragen Sie, wann diese vorgesehen ist und welche Vorsichtsmaßnahmen zum fachlich festgestellten Risiko passen. Die Risikostufe wird bei der medizinischen Beurteilung festgelegt.
Quellen
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