Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Typ-2-Diabetes kann sich mehrere Jahre ohne Beschwerden entwickeln. Sich wohlzufühlen schließt daher nicht aus, dass ein Gespräch mit dem Arzt über Früherkennung sinnvoll ist.
Alter, besonders nach 45 Jahren, Diabetes bei nahen Angehörigen, Übergewicht und geringe körperliche Aktivität gehören zu den Risikofaktoren, die Sie mit einer Fachperson besprechen können.
Erwähnen Sie auch Bluthochdruck, früher erhöhte Blutzuckerwerte oder Diabetes während einer Schwangerschaft. Bringen Sie vorhandene ältere Ergebnisse mit Datum mit, statt Werte aus dem Gedächtnis zu schätzen.
Der FINDRISC-Fragebogen von Ameli hilft, ein zukünftiges Risiko einzuschätzen. Das Ergebnis kann das Gespräch vorbereiten; es bestätigt keine bestehende Erkrankung und ersetzt keine ärztliche Beurteilung.
Der Arzt kann je nach Situation eine Nüchternblutzuckerbestimmung vorschlagen. Fragen Sie, welche Untersuchung erforderlich ist, und klären Sie vor der Terminvereinbarung die Vorbereitung mit dem Labor.
Ungewöhnlicher Durst, häufiges Wasserlassen oder unerklärlicher Gewichtsverlust sind Anlass für einen Arztbesuch. Melden Sie diese Beschwerden, ohne auf einen Präventionstermin zu warten, damit eine passende Untersuchung organisiert wird.
Quellen
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