Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Die bronchiale Ultraschallendoskopie, kurz EBUS, verbindet ein Endoskop mit einer Ultraschallsonde. Sie kann Lymphknoten oder Strukturen um die Bronchien im Raum zwischen den Lungen sichtbar machen.
Der Lungenfacharzt kann eine feine Nadel gezielt zu einer erkannten Stelle führen und Zellen oder Gewebe entnehmen. Die Untersuchung hilft bei der Suche nach unterschiedlichen Ursachen, etwa Infektionen, Entzündungen oder Tumoren; die Verordnung sagt das Ergebnis nicht voraus.
Je nach Situation und Zentrum erfolgt eine örtliche Betäubung oder Vollnarkose. Befolgen Sie schriftliche Vorgaben zu Nüchternheit, Zahnprothesen und Begleitung nach Hause; fragen Sie bei Unklarheiten das Untersuchungsteam.
Nennen Sie Ihre Medikamente, besonders Blutverdünner, und bringen Sie angeforderte Vorbefunde mit. Ob eine Behandlung unterbrochen werden muss, entscheidet der Arzt oder Anästhesist: Ändern Sie sie nicht eigenständig.
Überwachung und Befundmitteilung hängen vom Team ab. Halsbeschwerden, Husten, Fieber oder geringe Blutspuren können auftreten; fragen Sie vor der Entlassung nach einer Kontaktperson und melden Sie Symptome dem Team.
Neue Atemnot ohne Zeichen einer Atemnotlage erfordert noch am selben Tag ärztliche Beurteilung. Rufen Sie in Frankreich 15 oder 112 bei kurzer flacher Atmung mit mindestens 30 Atemzügen pro Minute auch im Sitzen, sichtbarer Atemarbeit, Sprachschwierigkeiten, blauen Lippen oder Fingern, Schwitzen, veränderter Wachheit, sehr schnellem Puls (mindestens 120), schwachem oder langsamem Puls oder Blutdruckabfall. Zusammen mit Atemnot sind auch Brustschmerz, Herzklopfen, geschwollene Beine, jüngste Gewichtszunahme oder Gesichtsschwellung Notfallzeichen. Auch Husten mit Brustschmerz und blutigem oder schaumigem Auswurf erfordert den Anruf bei 15 oder 112.
Quellen
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