Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Wenn Sie Zweifel am Spracherwerb Ihres Kindes haben, sprechen Sie mit der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis. Wenn sich die Sprache nicht weiterentwickelt oder zurückbildet, sollte dies unabhängig vom Alter angesprochen werden.
Zwischen zwei und drei Jahren sollten Schwierigkeiten mit einfachen Anweisungen oder fehlende Zweiwortverbindungen beschrieben werden. Diese Hinweise erlauben keine eigene Diagnose durch einen Vergleich mit anderen Kindern.
Die ärztliche Abklärung untersucht die Schwierigkeiten und mögliche Ursachen beim Hören, Sehen oder im Nervensystem. Je nach Situation kann die Ärztin oder der Arzt eine logopädische Abklärung und weitere Untersuchungen verordnen.
Die Logopädie prüft unter anderem Aussprache, Wiederholung von Lauten oder Wörtern und sprachlichen Ausdruck. Bei Bedarf kann daraus eine passende Therapie folgen; Sprachprobleme bedeuten nicht automatisch eine Mittelohrentzündung.
Geben Sie Ihrem Kind zu Hause Zeit zum Antworten und hören Sie ohne Unterbrechung zu. Formulieren Sie korrekt um, ohne Nachsprechen zu erzwingen; vermeiden Sie demütigende Vergleiche und unterstützen Sie seine Bemühungen.
Sammeln Sie mit der Lehrkraft Beispiele für schwer verständliche Anweisungen oder schwierige Gespräche und bringen Sie diese zum Arzttermin mit. Fragen Sie nach einfachen Anpassungen in der Schule und deren Abstimmung mit Abklärung und vorgeschlagener Behandlung.
Quellen
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