Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Bei Erwachsenen mit bereits diagnostizierter Epilepsie prüft die Kontrolle Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung. Termine bleiben auch ohne weitere Anfälle sinnvoll; ihren Abstand vereinbaren Sie mit dem Behandlungsteam.
Halten Sie zur Vorbereitung beobachtete Anfälle und Schwierigkeiten zwischen den Terminen fest. Schreiben Sie aufkommende Fragen auf. Diese Beobachtungen helfen bei der Beschreibung Ihrer Situation, entscheiden aber allein nicht über eine Behandlungsänderung.
Sprechen Sie über kurze Nächte, Stress und deren Bedeutung im Alltag. Ausreichender Schlaf gehört zu den Empfehlungen zur Vorbeugung weiterer Anfälle. Ein Heft kann diese Angaben und Ihre Fragen sammeln, ohne dass Sie selbst jedem Anfall eine Ursache zuordnen.
Bringen Sie eine Liste der tatsächlich eingenommenen Medikamente mit und melden Sie Nebenwirkungen oder Schwierigkeiten mit der Verordnung. Holen Sie vor jedem neuen Mittel, auch ohne Rezept, Rat ein: Wechselwirkungen mit Antiepileptika sind zahlreich.
Setzen Sie ein Antiepileptikum niemals eigenständig ab, auch wenn es Ihnen besser geht. Eine Unterbrechung kann erneut Anfälle auslösen. Ist eine Änderung nötig, organisiert der Arzt den schrittweisen Übergang und erklärt die erforderliche Überwachung.
Klären Sie beim nächsten Termin, welche Zeichen Sie zwischen den Kontrollen melden sollen und was Ihr persönlicher Plan bei einem Anfall vorsieht. Bitten Sie um Informationen für Angehörige und prüfen Sie, ob diese die empfohlenen und zu vermeidenden Handlungen verstehen.
Quellen
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