Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Schon leichtes Bluten beim Putzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch und anhaltender Mundgeruch können auf eine Zahnfleischerkrankung hinweisen. Zu Beginn bestehen nicht immer Schmerzen.
Vereinbaren Sie bei solchen Anzeichen einen Zahnarzttermin. Die Untersuchung hilft, die Ursache zu finden und eine Zahnfleischentzündung von Schäden an tiefer liegenden Stützgeweben zu unterscheiden.
Putzen Sie Ihre Zähne bis zum Termin weiterhin behutsam mit einer weichen Bürste. Zahnfleischbluten ist kein Grund, die Reinigung der Zähne einzustellen.
Üben Sie mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch etwa vier Minuten lang mäßigen Druck aus. Bleibt die Blutung bestehen, suchen Sie dringend zahnärztliche Hilfe; bei Atem- oder Schluckbeschwerden rufen Sie in Frankreich unverzüglich 15 oder 112 an.
Nennen Sie außerdem Medikamente, Rauchen und Erkrankungen wie Diabetes. Der Zahnarzt wählt die Behandlung und geeignete Hilfsmittel zur Reinigung entsprechend dem Zustand Ihres Zahnfleischs.
Halten Sie vereinbarte Termine und Behandlungen auch bei nachlassenden Beschwerden ein. Beobachten Sie Ihr Zahnfleisch zwischen den Besuchen; bei erneut auftretenden Beschwerden trotz Behandlung suchen Sie wieder den Zahnarzt auf.
Quellen
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