Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Autoimmunhepatitis ist eine Entzündung der Leber, die fachärztlich überwacht wird. Beschwerden und Schweregrad unterscheiden sich; die Behandlung richtet sich nach dem persönlichen Befund.
Die Behandlung kann Kortison und anschließend eine immunsuppressive Erhaltungstherapie wie Azathioprin umfassen. Ziel ist es, die Entzündung zu kontrollieren und Rückfälle zu verringern.
Das biochemische Ansprechen umfasst unter anderem normale Leberwerte und Immunglobulin G. Normale Blutwerte garantieren nicht immer, dass die Entzündung im Lebergewebe vollständig abgeklungen ist.
Vor einem möglichen Absetzen der Langzeitbehandlung kann eine Leberbiopsie besprochen werden, um eine fortbestehende Entzündung zu suchen. Entscheidung und Zeitpunkt legt das Fachteam mit Ihnen fest.
Die Nachsorge prüft auch Nebenwirkungen der Behandlung. Termine und Blutuntersuchungen werden dem Verlauf angepasst; eine Therapieänderung erfordert eine fachärztliche Beurteilung.
Bringen Sie Befunde und Medikamentenliste zum Termin mit. Melden Sie belastende Nebenwirkungen oder Einnahmeprobleme und fragen Sie nach der nächsten Kontrolle; ändern oder beenden Sie die Therapie nicht selbst.
Quellen
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