Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Beim Keratokonus wird die Hornhaut dünner und verändert ihre Form. Das Sehen kann unregelmäßig werden; augenärztliche Kontrollen beurteilen Verlauf und Folgen.
Crosslinking soll die Hornhaut durch Festigung ihres Gewebes stabilisieren. Ob es geeignet ist, wird fachärztlich beurteilt; eine Sehkorrektur ist damit nicht zwingend verbunden.
Angepasste, häufig formstabile Kontaktlinsen haben ein anderes Ziel: Sie verbessern die Sehqualität, indem sie Unebenheiten der Hornhautoberfläche ausgleichen. Anpassung und Verträglichkeit müssen kontrolliert werden.
Die beiden Ansätze können daher unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen. Fragen Sie nach Crosslinking, wann und wie die Sehkorrektur neu beurteilt wird, statt die Linsen eigenständig wegzulassen.
Wiederholtes Augenreiben kann das Fortschreiten begünstigen. Melden Sie Juckreiz oder Trockenheit, damit das Team die Ursache klärt und beim Vermeiden des Reibens hilft.
Nehmen Sie die Kontaktlinsen heraus, wenn das Auge rot, schmerzhaft oder gereizt wird. Lichtempfindlichkeit allein erfordert noch am selben Tag eine augenärztliche Untersuchung; das gilt auch für ein rotes, schmerzhaftes Auge mit verschwommenem Sehen. Warten Sie nicht, bis alle Zeichen zusammen auftreten.
Quellen
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