Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Wenn Verdauungsbeschwerden auf eine Laktoseintoleranz hinweisen, kann die Ärztin oder der Arzt einen Wasserstoff-Atemtest veranlassen. Er ergänzt das Gespräch über Beschwerden und ihren Zusammenhang mit der Ernährung.
Nicht im Dünndarm aufgenommene Laktose gelangt in den Dickdarm. Dort vergären Bakterien sie und bilden unter anderem Wasserstoff. Ein Teil gelangt ins Blut und wird über die Lunge ausgeatmet.
Der Test misst Wasserstoff in der Ausatemluft nach einem laktosehaltigen Getränk. Ein ungewöhnlich hoher Anstieg kann darauf hinweisen, dass Laktose nicht aufgenommen und im Dickdarm vergoren wurde.
Ameli beschreibt eine Untersuchung nüchtern über etwa vier Stunden mit Atemproben alle dreißig Minuten. Bestätigen Sie die Nüchternanweisungen und den Zeitplan beim durchführenden Labor.
Die Ärztin oder der Arzt bittet Sie, Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall innerhalb von acht Stunden nach dem Test zu notieren. Fragen Sie, wie und an wen Sie diese Beobachtungen weitergeben.
Der Laktose-Atemtest unterscheidet sich vom Harnstofftest auf Helicobacter pylori. Prüfen Sie den Namen der verordneten Untersuchung und fragen Sie, wer das Ergebnis erklärt; übernehmen Sie keine Vorbereitung eines anderen Atemtests.
Quellen
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