Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Nehmen Sie Lithium, informieren Sie den Arzt bei Fieber, Erbrechen oder Durchfall, besonders wenn sich Flüssigkeitsaufnahme oder Verluste verändern. Es geht um die Sicherheit dieser Behandlung und zugleich um die Abklärung der Erkrankung, die die Beschwerden verursacht.
Die Fachinformation zu Lithium nennt Wasser- und Salzverluste als Faktoren, die eine Überdosierung begünstigen können. Bei Verdauungsstörungen oder Fieber mit veränderter Zufuhr ist eine angepasste ärztliche Überwachung vorgesehen. Fieber allein sagt nichts über Ihre Lithiumkonzentration aus.
Die Kombination mit systemischen nichtsteroidalen Entzündungshemmern, außer Salicylaten, wird dort nicht empfohlen: Sie können die Ausscheidung von Lithium über die Nieren verringern und die Konzentration auf toxische Werte erhöhen. Die Ausnahme ist keine Empfehlung, selbst ein anderes Medikament auszuwählen.
Eine nicht empfohlene Kombination ist nicht gleichbedeutend mit einer Gegenanzeige. Hält der Arzt eine Kombination für notwendig, erfordert dies ärztliche Abklärung und Überwachung. Eine rezeptfreie Packung oder eine früher verträgliche Einnahme ersetzt diese Entscheidung nicht.
Nennen Sie vor einem zusätzlichen Schmerz- oder Fiebermittel den Namen und die Darreichungsform Ihres Lithiums sowie alle weiteren Medikamente. Beschreiben Sie den Beginn der Beschwerden und Schwierigkeiten beim Trinken oder Essen. Fragen Sie den verschreibenden Arzt nach einer angepassten Anweisung.
Die Fachinformation verlangt ärztlichen Rat bei ersten Anzeichen einer Vergiftung. Übelkeit, Zittern oder Gleichgewichtsstörungen können eine solche Abklärung erfordern; allein beweisen sie keine Überdosierung. Eine deutliche Verschlechterung des Zustands benötigt medizinische Versorgung, ohne einen Präventionstermin abzuwarten.
Quellen
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