Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Eine chronische Nierenerkrankung kann Auswirkungen über die Nieren hinaus haben. Mögliche Folgen sind Störungen von Kalzium und Phosphor, die die Knochen schwächen können.
Bei Niereninsuffizienz beschreibt Ameli einen möglichen Anstieg des Phosphors im Blut sowie eine Abnahme von Kalzium und Vitamin D. Die Werte müssen ärztlich in Ihrer persönlichen Situation beurteilt werden.
Bei zunehmender Niereninsuffizienz können diese Störungen bei Erwachsenen zu Osteoporose oder bei Kindern zu verzögertem Wachstum beitragen. Deshalb sind die mit dem Team vereinbarten Kontrollen wichtig.
Der Ernährungsbedarf hängt unter anderem von Nierenfunktion und Befunden ab. Eine Ernährungsfachperson kann bei auffälligen Werten erklären, wie phosphor- oder kalziumreiche Lebensmittel angepasst werden und die Ernährung ausreichend bleibt.
Die Ärztin oder der Arzt kann eine zum Befund und Ernährungszustand passende Versorgung vorschlagen. Wählen Sie Kalzium- oder Vitamin-D-Präparate nicht selbst und ändern Sie keine Verordnung aufgrund eines einzelnen Wertes.
Bringen Sie datierte Laborbefunde und eine Liste Ihrer Produkte zum Termin mit. Fragen Sie, welche Werte kontrolliert werden, wer bei der Ernährung hilft und wann Ihre Knochengesundheit erneut besprochen wird.
Quellen
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