Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Die anorektale Manometrie untersucht Anspannung und Entspannung von Schließmuskel und Enddarm. Sie kann je nach ärztlicher Beurteilung unter anderem bei Verstopfung oder unwillkürlichem Stuhlabgang vorgeschlagen werden.
Am Universitätsklinikum Nancy führt der Arzt eine dünne, gleitfähig gemachte Sonde in den After ein. Ein kleiner Ballon kann zur Prüfung der Enddarmempfindung gefüllt werden; die Person spannt auf Anweisung an und presst.
In Nancy erfolgt die Untersuchung ohne Betäubung und dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Ihr Termin kann anders ablaufen: Fragen Sie Ihre Untersuchungsstelle nach Vorbereitung und Entlassung.
Melden Sie dem Gastroenterologen vorab Schmerzen am After durch eine Fissur oder Hämorrhoiden. Nennen Sie auch Ihre Medikamente und befolgen Sie die Anweisungen Ihres Teams, statt eine Behandlung eigenständig zu unterbrechen.
Ohne Notfallzeichen suchen Sie noch am selben Tag ärztliche Hilfe bei Bauchschmerzen mit Übelkeit, Erbrechen oder Fieber, Problemen beim Wasserlassen, fehlendem Stuhl und Windabgang, gelber Haut oder Augen, neuen anhaltenden Schmerzen mit Einschränkung des Alltags, ungewöhnlich verspäteter Regel, rotem Blut oder schwarzem Stuhl oder hohem Fieber. Ebenfalls am selben Tag bei zunehmendem oder über zwei Tage anhaltendem Erbrechen, neuem Fieber, Kopfschmerz, Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Schmerz, bei Durchfall zusätzlich zu Übelkeit oder Erbrechen im höheren Alter, geschwächtem Immunsystem oder Erbrechen eines Säuglings unter drei Monaten. Außerhalb dieser Situationen suchen Sie in den kommenden Tagen ärztlichen Rat bei anhaltenden oder wiederkehrenden noch nicht abgeklärten Schmerzen, neuer Verstopfung, Gewichtsverlust, Schmerzen bei Langzeitmedikation, ungeklärter Übelkeit, leichtem einem Medikament zugeschriebenem Erbrechen oder Erbrechen nach dem vierten Schwangerschaftsmonat.
Rufen Sie in Frankreich 15 oder 112 bei plötzlich starken Bauchschmerzen, Schmerzen vom Oberbauch in Brust, Hals oder Schultern, nach einem Unfall, mit Erbrechen von Blut oder brauner Flüssigkeit, mit Unwohlsein und Fieber oder mit Übelkeit und Erbrechen bei Diabetes; ebenso bei sehr hartem, schmerzhaftem und angespanntem Bauch, Atemnot in Ruhe oder anhaltender oder zunehmender Atemnot oder neuartigen Schmerzen während der Schwangerschaft. Rufen Sie auch bei Bluterbrechen, Übelkeit mit Brustschmerz oder Austrocknung; rufen Sie bei Übelkeit oder Erbrechen auch, wenn eine ältere Person nicht mehr trinkt, schläfrig oder verwirrt ist, bei Nackensteife, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsstörungen, starken Bauchschmerzen mit hartem aufgeblähtem Bauch und fehlendem Windabgang, Verdacht auf schwere Vergiftung oder Erbrechen nach Kopfverletzung.
Quellen
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