Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Prüfen Sie vor einer Sonnenexposition in der Packungsbeilage, ob Ihr Arzneimittel Lichtempfindlichkeit verursachen kann. Zeigen Sie dem Arzt oder Apotheker den genauen Namen, um die Vorsichtsmaßnahmen zu klären. Verschiedene Arzneimittelgruppen können betroffen sein; allein das Wort „Antibiotikum“ bestimmt die Vorgabe nicht.
Schon eine sehr geringe Sonnenexposition kann nach der Einnahme eines Arzneimittels eine sonnenbrandähnliche Reaktion auslösen. Rötungen, Juckreiz oder Blasen gehören zu den von der ANSM beschriebenen Erscheinungen. Diese Zeichen allein erklären den Mechanismus der Reaktion nicht.
Wirkt das Arzneimittel im ganzen Körper, etwa als Tablette oder Injektion, können laut ANSM-Broschüre sonnenexponierte Hautstellen am ganzen Körper reagieren. Seltener kann eine allergische Reaktion bei einer bereits sensibilisierten Person auch nicht exponierte Stellen betreffen.
Geben Sie bei einem auf die Haut aufgetragenen Arzneimittel der Fachperson die behandelte Stelle an. Laut Broschüre kann die Reaktion dort auftreten, wo das Produkt aufgetragen wurde. Prüfen Sie den Schutz dieser Stelle anhand der genauen Packungsbeilage, ohne die Vorgaben einer anderen Creme zu übernehmen.
Kann ein Arzneimittel mit Sonnenlicht reagieren, rät die ANSM, die Exposition zu vermeiden. Ist sie unvermeidbar, sieht die Broschüre Sonnencreme mit hohem Schutz, bedeckende Kleidung und einen Hut vor. Lassen Sie diese Vorsichtsmaßnahmen für Ihre Behandlung und Aktivitäten prüfen.
Fragen Sie, wie lange die Vorsichtsmaßnahmen nach der Behandlung fortgesetzt werden müssen. Laut ANSM gelten sie während und nach der Behandlung für eine Dauer, die von der Ausscheidung des Arzneimittels abhängt. Arzt oder Apotheker können die Dauer für Ihr Präparat klären; die Broschüre nennt keine für alle gültige Anzahl von Tagen.
Quellen
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