Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Eine bereits festgestellte Parodontitis erfordert die Behandlung des Zahnhalteapparats. Tägliches Putzen bleibt wichtig, ersetzt aber nicht die professionelle Entfernung von Zahnstein unter dem Zahnfleisch.
Bei der Untersuchung werden unter anderem Zahnfleischtaschen gemessen und verstärkende Faktoren erfasst. Röntgenaufnahmen können Knochenschäden zeigen; darauf baut der Zahnarzt einen passenden Behandlungsplan auf.
Die Reinigung der Wurzeloberflächen entfernt Ablagerungen unter dem Zahnfleisch. Je nach Befund sind örtliche Betäubung und mehrere Termine nötig. Fragen Sie, welche Bereiche in welcher Reihenfolge behandelt werden.
Die häusliche Pflege begleitet die Behandlung: Der Zahnarzt erklärt die Putztechnik und wählt geeignete Hilfsmittel. Rauchen und andere verstärkende Faktoren gehören ebenfalls in das Behandlungsgespräch.
Eine erneute Untersuchung prüft die Wirkung der Wurzelreinigung. Die HAS beschreibt eine Kontrolle nach acht Wochen und eine risikogerechte Nachsorge. Verbleibende Schäden können weitere, manchmal chirurgische Behandlungen erfordern.
Klären Sie vor Verlassen der Praxis den Kontrolltermin, die zu reinigenden Bereiche und Veränderungen, die Sie melden sollen. Bewahren Sie den Plan auf: Weniger Beschwerden ersetzen nicht die Kontrolle der Zahnfleischtaschen.
Quellen
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