Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Alte bleihaltige Anstriche können unter neueren Schichten erhalten bleiben. Wenn sie zerfallen oder bei Arbeiten bearbeitet werden, können Staub und Farbsplitter ein Kind belasten. Besonders betroffen sind Wohnungen aus der Zeit vor 1949; ihr Alter beweist jedoch keinen Bleigehalt an einer bestimmten Wand.
Prüfen Sie vor den Arbeiten den Bericht zum Bleiexpositionsrisiko, in Frankreich CREP genannt, beim Eigentümer oder Vermieter. Er hilft, dokumentierte Risiken in der Wohnung zu erkennen. Eine sichtbare neuere Farbschicht belegt nicht, dass der alte Anstrich verschwunden ist.
Erklären Sie der Fachperson, die die Arbeiten plant, das Vorhaben und ob ein Kind oder eine schwangere Person anwesend ist. Blei kann über Verschlucken oder Einatmen aufgenommen werden und ist für diese Personen besonders riskant. Organisieren Sie den Schutz vor dem Schleifen oder Abtragen.
Halten Sie das Kind während der gesamten Arbeiten vom Baustellenbereich fern. Schützen Sie es vor Staub und Farbsplittern, statt auf einen vorübergehenden Abstand im selben Raum zu vertrauen. Diese Trennung gehört zur Planung der Arbeiten.
Reinigen Sie während der Arbeiten regelmäßig die Böden mit Wasser. Vor der Rückkehr der Familie müssen die Räume gründlich gereinigt werden. Feuchtes Reinigen verhindert das Aufwirbeln von Staub. Ameli rät von Besen und gewöhnlichen Staubsaugern ohne Filter mit sehr hohem Abscheidegrad ab.
Waschen Sie auch die Hände und Spielsachen des Kindes, um das Verschlucken von Staub zu begrenzen. Klären Sie vor Beginn mit der Fachperson, wer Trennung und Reinigung organisiert. Diese Schutzmaßnahmen allein zeigen nicht, ob jemand bereits Blei aufgenommen hat.
Quellen
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