Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Warten Sie nach dem Verschlucken eines Haushaltsprodukts nicht auf Beschwerden. Bei Bewusstlosigkeit oder Atemproblemen rufen Sie 15 oder 112 an. Andernfalls kontaktieren Sie sofort eine Giftnotrufzentrale; Ameli nennt Nancy unter 03 83 22 50 50, rund um die Uhr erreichbar.
Lösen Sie kein Erbrechen aus und geben Sie weder Wasser noch Milch als vermeintliches Gegenmittel. Manche Stoffe können beim Erbrechen erneut verätzen oder nach einer Flüssigkeit schäumen. Befolgen Sie die telefonischen Anweisungen der Fachperson.
Halten Sie Originalbehälter und Etikett bereit. Nennen Sie Produktname, Zeitpunkt, mögliche Menge und beobachtete Zeichen, auch wenn die genaue Menge unbekannt ist. Diese Angaben helfen bei der Risikobeurteilung.
Ein in eine Getränkeflasche umgefülltes Produkt kann mit deren ursprünglichem Inhalt verwechselt werden und Warnhinweise verlieren. Anses betont Originalverpackung und vorhandenen UFI-Code zur Identifikation des Produkts.
Lagern Sie Produkte zur Vorbeugung getrennt von Lebensmitteln und Getränken, außerhalb der Reichweite von Kindern und möglichst in einem abgeschlossenen Schrank. Haushaltsreiniger gehören nicht in den Kühlschrank.
Lassen Sie die Person nicht allein und organisieren Sie ohne erhaltene Anweisungen keinen eigenen Transport. Der Anruf bei Giftnotruf oder Rettungsdienst hat Vorrang vor Apothekenbesuch und Präventionsplanung.
Quellen
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