Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Zur Abklärung einer Zahnfleischerkrankung untersucht der Zahnarzt den Mund und kann ergänzend Röntgenbilder anfertigen. Die Bilder werden zusammen mit den übrigen Befunden beurteilt und ersetzen die klinische Untersuchung nicht.
Eine Panoramaaufnahme zeigt die Zahnbögen und den umgebenden Knochen zweidimensional im Überblick. Sie hilft der Fachperson, das Gesamtbild einzuordnen und bei Bedarf einzelne Bereiche genauer zu untersuchen.
Eine sogenannte Langkonus-Röntgenserie kann die Panoramaaufnahme ergänzen. Jedes Bild ist auf einen oder zwei Zähne ausgerichtet und hilft, Ausmaß und Schwere von Knochenschäden genauer zu beurteilen.
Bei der Munduntersuchung sucht die Fachperson auch nach Entzündung, Blutung, Belägen und beweglichen Zähnen. Die Tiefe der Taschen an den Zähnen kann gemessen werden: Sie liefert andere Informationen als die Bilder.
Röntgenbilder dienen auch anderen Abklärungen. In der Kieferorthopädie können Panorama- und seitliche Kopfaufnahme die Untersuchung und Zahnmodelle ergänzen; Fragestellung und Gesamtbefund unterscheiden sich vom Parodontalbefund.
Fragen Sie den Zahnarzt, was die einzelnen Bilder in Ihrer Situation zeigen und wie sie den Behandlungsplan beeinflussen. Klären Sie nach der Besprechung die nächsten Schritte und Kontrollen des Zahnfleischs.
Quellen
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