Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Ein Biss in Gesicht, Hals oder Genitalbereich, eine zerfetzte oder bis zum Knochen reichende Wunde, starke Blutungen oder der Verlust von Gefühl oder Beweglichkeit erfordern dringende Hilfe. Wählen Sie in Frankreich sofort die 15 oder 112. Waschen Sie die Wunde sofort mit reichlich fließendem Wasser und Seife und spülen Sie sehr gründlich nach, ohne den Anruf oder die Versorgung zu verzögern.
Ein Biss, Kratzer oder Ablecken durch ein verdächtiges Tier kann zu einer Tollwutexposition führen. Fledermäuse gehören zu den Säugetieren, die sie übertragen können. Lassen Sie auf Reisen den Kontakt rasch beurteilen, ohne die Rückkehr abzuwarten.
Der Arzt untersucht die Wunde und beurteilt Infektionsrisiken einschließlich Tollwut. Sofortiger Rat ist insbesondere bei Katzenbissen, tiefen Wunden, Verletzungen nahe einem Gelenk oder an Händen oder Füßen, unbekanntem Impfstatus des Tiers, Diabetes oder Immunschwäche nötig.
Eine vorbeugende Impfung vereinfacht die Versorgung, ersetzt aber keine zusätzliche Impfung nach einer Exposition, auch wenn sie nur vermutet wird. Die Beurteilung und Versorgung müssen so früh wie möglich erfolgen.
In Frankreich beurteilen zugelassene Tollwutzentren die Behandlung nach einer Exposition und führen sie durch. Suchen Sie im Ausland vor Ort medizinische Hilfe, um rasch diese Beurteilung zu erhalten.
Nennen Sie Ort, Uhrzeit und Umstände des Kontakts, das betroffene Tier und dessen Impfstatus, soweit bekannt. Ihr eigener Impfpass ist hilfreich. Sammeln Sie diese Angaben, ohne die Versorgung zu verzögern.
Quellen
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