Allgemeine Information ohne individuelle Diagnose. Fragen Sie bei Unsicherheit eine medizinische Fachperson.
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn der Ausschlag ein Auge betrifft, sich ausbreitet, unerträgliche Schmerzen verursacht oder mit hohem Fieber und schlechtem Allgemeinzustand einhergeht. Auch Gesichtslähmung, Muskelschwäche oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen erfordern sofortige Abklärung.
Gürtelrose entsteht durch die Reaktivierung des Windpockenvirus. Örtliche Schmerzen oder Brennen und anschließend gruppierte Bläschen auf einer Seite können darauf hindeuten. Ein Arzt muss die Diagnose bestätigen.
Holen Sie bei Verdacht auf Gürtelrose rasch ärztlichen Rat ein; häusliche Maßnahmen ersetzen keine Untersuchung. Bei Schwangerschaft, Immunschwäche, Diabetes oder im höheren Alter ist wegen des erhöhten Komplikationsrisikos sofortige Abklärung nötig.
Bläschenflüssigkeit kann Windpocken auf jemanden übertragen, der sie noch nie hatte. Sie überträgt nicht unmittelbar Gürtelrose, denn diese entsteht durch die Reaktivierung des eigenen Virus.
Schützen Sie die Hautstellen bis zur Krustenbildung, waschen Sie nach Berührung die Hände und benutzen Sie eigene Handtücher. Vermeiden Sie Körperkontakt mit Personen ohne frühere Windpocken, besonders Schwangeren, Immungeschwächten und sehr jungen Säuglingen.
Lassen Sie sich erneut untersuchen, wenn Schmerzen nach Ende des Ausschlags anhalten oder neue Beschwerden auftreten. Die Nachkontrolle dient der Beurteilung möglicher Komplikationen und nötiger Versorgung.
Quellen
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